[Rezension] Thor: God of Thunder Vol. 1: The God Butcher

Sonntag, 1. April 2018


Infos
Verlag: Marvel
Format: eBook
Sprache: Englisch
Altersempfehlung: 12+
Seitenanzahl: 138
ASIN: B00CKWNMME
Preis: $ 5.99 (D)

Klappentext
In the distant past, Thor follows the bloody wake of murdered gods. In the present, the Thunder God discovers a forgotten cave that echoes with the cries of tortured gods! And thousands of years from now, the last god-king of a ruined Asgard makes his final stand against the God Butcher's beserker legions. As three Thors from three eras race to stop the God Butcher, the full extent of his vicious scheme takes terrifying shape!
Was ich sage
Ich wage mich also in ein ganz neues Gebiet, denn mit Thor: God of Thunder Vol. 1: The God Butcher habe ich nun endlich meinen allerersten Marvelcomic überhaupt gelesen. Eigentlich bin ich beim Stöbern in der Kindleapp darauf gestoßen und dachte mir "Warum nicht!". Ich hatte sowieso schon länger mit dem Gedanken gespielt, mich einmal mehr mit den graphischen Werken aus dem Marveluniversium zu beschäftigen. Das Thor zwangsläufig als erstes mein Interesse wecken würde, war eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Zu aller erst musste ich mich beim Lesen von dem, was ich bisher aus den Filmen kannte, verabschieden. Das war mir allerdings schon von vornherein klar, also bin ich mehr oder weniger unvoreingenommen an die ganze Sache heran gegangen. Zugegeben, das Cover hat mich auf den ersten Blick erst einmal zum Schmunzeln gebracht, denn die Art und Weise wie Thor dort dargestellt wird, war schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Etwas überheblich, von sich eingenommen, überschäumend an Selbstbewusstsein - klingt irgendwie nach Thor, allerdings nach einem eher jungen, unerfahrenen, als dem Gott des Donners, wie ich mir ihn eigentlich vorstelle. Aber ein Buch oder in diesem Fall einen Comic sollte man ja nicht nach seinem Deckel beurteilen, sondern nach seinem Inhalt.

Die Geschichte, die Jason Aaron erzählt und die grafisch durch Esad Ribic zum Leben erweckt wurde, ist düster und voller Tragik. Der Leser wird in die Welt der Götter und Thor entführt und nicht nur in die eines Thors, sondern gleich in die von drei Donnergöttern. In der Vergangenheit findet ein junger, übermütiger Thor während seiner Streifzüge einen ermordeten Gott, der viele Rätsel aufgibt. Denn wer tötet schon einen Gott!? In der Gegenwart macht sich Thor auf die Suche nach einer längst vergessenen Höhle, in der die Präsens des Bösen und die Schreie und Schmerzen der getöteten Götter noch immer deutlich zu spüren sind. Und in der fernen Zukunft, tausende Jahre später, stellt sich der All-Vater Thor den Legionen des Götterschlächters. Doch keinem Thor scheint es zu gelingen, den übermächtigen Gegner in die Knie zu zwingen.
Die Handlung als solches hat mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und bis ich realisiert hatte, dass es insgesamt drei Handlungsstränge gab, wirklich gepackt. Die Art und Weise wie die Aktionen der drei verschiedenen Thors sich beeinflussen bzw. beeinflusst haben, ist wunderbar erzählt, wenn auch auf eine sehr blutige und gewalttätige Weise. Durch die tolle grafische Untermalung war es natürlich auch ein leichtes die Geschichte bildlich vor Augen zu haben! Die Zeichnungen von Ribic sind toll - unglaublich realistisch, mit viel Tiefe und jeder Menge Aussagekraft. Sie haben mich einen vollkommen neuen Thor kennenlernen lassen, dessen Entwicklung mich ganz besonders fasziniert hat.
Fazit
Mir hat Thor: God of Thunder Vol. 1: The God Butcher als mein erster Marvelcomic gut gefallen, auch wenn ich mich an manche Gegebenheiten erst gewöhnen musste. Es ist spannend, wie vielfältig das Universum rund um die Superhelden ist und vor allem der Cameoauftritt von Iron Man hat dies wieder einmal verdeutlicht! Ich bin gespannt auf den zweiten Teil!







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