[Rezension] Manchmal ist es schön, dass du mich liebst - Marie Vareille

Samstag, 14. April 2018


Infos
Verlag: Penguin ~ Format: Taschenbuch ~ Altersempfehlung: k.A. ~ Seitenzahl: 320 ~
ISBN: 978-3-328-10144-4 ~ Preis: € 10,00 (D)
Klappentext
Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihrem Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf im Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit. Denn manchmal muss man nur aufhören zu suchen, um endlich das Glück zu finden ...
So beginnt es
Gregs Geburtstag habe ich in letzter Minute wegen einer Supermigräne abgesagt.
Was ich sage
Mit Manchmal ist es schön, dass du mich liebst von Marie Vareille habe ich mich nach lange Zeit wieder einmal in ein ganz anderes Genre gewagt. Das lag vor allem daran, dass ich mich auf all die Fantasybücher gerade nicht wirklich einlassen kann und daher kam mir diese nette Abwechslung in Form dieses Romans wirklich gelegen. Es steht zu meiner Schande schon länger in meinem Bücherregal, aber ich glaube, es hat nur auf diesen Moment - auf seinen Moment - gewartet.


Das Cover ist auf der einen Seite sehr schlicht, aber dann sticht es auch wieder direkt ins Auge. Vor allem die knalligen Farben haben es mir angetan und waren mit ein Grund, warum es mir ins Auge gefallen ist. Noch mehr, als die Farben, hat mich allerdings der Titel gecatched, der irgendwie schon ein bisschen Ironie mitschwingen lässt. Ich wusste auf jedenfall direkt, worauf ich mich einlassen und dass es mir aus meiner momentanen Situation bestimmt heraushelfen würde.

Spannend fand ich auch, dass es sich um einen französischen Roman handelt, und damit auch ein komplett anderes Setting und Ausdrücke auf einmal eine Rolle spielen. Es war schon spannend in diese doch andere Welt einzutauchen.

Worum geht es denn nun in dem Buch?!
Wir lernen zwei Freundinnen kennen - Chloé und Constance, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Chloé eine richtige Draufgängerin ist und männertechnisch nichts anbrennen lässt, ist Constance seit einer sehr langen Zeit im No-Sex-Land gestrandet. Nachdem beide immer wieder regelrecht auf die Schnauze fallen und merken, dass es so nicht weiter gehen kann, schließen sie einen Pakt: Chloé wird sich in einem kleinen Dorf niederlassen um dort einen Roman zu schreiben und ins No-Sex-Land einreisen, während Constance versuchen wird ihre Schüchternheit abzulegen und die Liebe zu finden. Beide voller Tatendrang stürzen sich in ein Abenteuer, in dem sie nicht nur nach dem einen Mann suchen, sondern auch viel über sich selbst erfahren.

Als ich mit dem Buch gestartet habe, waren meine Erwartungen wirklich niedrig. Ich war froh darüber ein Buch zu haben, dass ich wirklich lesen konnte ohne, dass es sich nach Arbeit anfühlte. Die Handlung hat mich sofort gepackt, wobei mir die verschiedenen Sichtweisen der beiden Hauptfiguren dabei gut geholfen haben. Es hatte alles, was ich mir von "leichter Lektüre" wünsche - Witz, Romantik, überspitzte Figuren und eine ordentliche Portion Selbstironie. Der Schreibstil von der Autorin war an manchen Stellen ein wenig ungewöhnlich und ich musste mich erst an die französische Sichtweise gewöhnen, aber dann konnte ich wirklich in einem Rutsch das Buch durchlesen. Es war von einer Leichtigkeit geprägt, die ich, im nachhinein betrachtet, nur den Franzosen zusprechen würde. Man merkt wirklich, wo das ganze spielt. Mein Kopfkino war von Anfang an mit dabei und auch wenn die Geschichte teilweise wirklich rasant nach vorne geprescht ist, hatte ich nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst oder ausgelassen zu haben. Auch die Figuren haben wir gut gefallen. Der Kontrast zwischen den Beiden und die unterschiedlichen Verhaltensweisen im Umgang mit Männern war wirklich spannend zu verfolgen. Auch ihre Entwicklung hat mich fasziniert, wobei ich spätestens bei dem Thema Verführungskurs das mindestens vierte Mal herzlich gelacht habe. Ja, es gab ein paar Stellen, die mir irgendwie etwas suspekt waren, was aber meinem Lesefluss oder auch der Motivation dahinter nicht im Wege gestanden hat. Im Gegenteil - es war toll ein so anderes Buch zu lesen!

Fazit
Manchmal ist es schön, dass du mich liebst ist ein wundervoller Roman für Zwischendurch mit viel Humor, Selbstironie und einer tollen Story. Perfekt für einen Lesenachmittag!!

An dieser Stelle möchte ich mich trotzdem bei Random House, dem Penguin Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken!! Der letzte König von Osten Ard und ich sollten einfach nicht sein.







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