[Rezension] City of Ashes [Chroniken der Unterwelt] - Cassandra Clare

Samstag, 24. Februar 2018

Infos
Verlag: Arena ~ Format: Hardcover ~ Altersempfehlung: ab 12 ~ Seitenzahl: 480 ~
ISBN:978-3-401-06133-7 ~ Preis: € 17,99 (D)
Klappentext
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.
So beginnt es
Die gewaltige Konstruktion aus Glas und Stahl an der Front Street ragte wie eine glitzernde Nadel in den Himmel - das Metropole, das exklusivste Apartmenthaus in Manhattan.
Was ich sage 
Wir haben ja bereits herausgefunden, dass ich was die Chroniken der Unterwelt angeht ein gnadenloser Spätzünder bin, aber wenn dann die Rakete erstmal gezündet ist, dann geht es wirklich Schlag auf Schlag. Mit City of Ashes habe ich dann endlich den zweiten Teil der insgesamt sage und schreibe sechs Bände schweren Reihe gelesen und es geht immer noch weiter.

Doch wie sonst auch starte ich zu aller erst einmal beim Cover, dass mich diesmal auf jedenfall nicht so dermaßen umhaut wie noch sein Vorgänger. Keine Frage, es ist wunderschön, besticht wieder durch die intensive Farbwahl - Rot und ist allein von seiner restlichen Aufmachung ein absoluter Hingucker. Ich glaube, ich bin einfach dieses Rot etwas überdrüssig, weil es mich schon beim Schuber begleitet hat und es nun einfach zu viel wurde.

Worum geht es denn nun in diesem zweiten Teil?!
Clary hat unglaubliches erfahren über sich und über die Welt, wie sie sie bisher kannte. Denn nichts ist wie es scheint und all die Mythen sind wahr. Ihre Mutter Jocelyn Fairchild ist in Wirklichkeit eine Schattenjägerin, der langjährige Familienfreund Luke bzw. Lucian Graymark verwandelt sich in einen Werwolf und ihr bester Freund Simon Lewis wird zu einem Vampir! Das alles ist nicht genug, denn darüber hinaus findet sie heraus, dass Valentin Morgenstern ihr verschollener Vater ist und sie einen Bruder hat - Jace Wayland. Das sind definitiv zu viele Informationen auf einmal und Clary wünscht sich nichts sehnlicher, als mit dieser ihr unbekannten Welt einfach nichts mehr zu tun zu haben. Wie das Schicksal oder die Engel es aber so will, bekommt sie nicht die Zeit, die sie sich wünscht, sondern findet sich in Mitten eines Kampfes zwischen Gute und Böse, wobei diese Grenzen immer wieder zu verwischen Scheinen. Als Jace sich dann auch noch in unglaubliche Gefahr begibt um sie zu beschützen, hat Clary keine andere Wahl mehr. Gemeinsam mit den Geschwistern Alec und Isabell Lightwood und mit Hilfe des Hexenmeisters Magnus Bane macht sie sich auf eine schier unmögliche Mission.

Dieses Buch habe ich ebenso verschlungen wie bereits seinen Vorgänger! Wie gesagt, ich bin gerade dezent süchtig nach den Büchern, aber es gibt vermutlich schlimmeres. Was ich aber auch sagen muss - ich bin diesmal wieder etwas holpriger in die Handlung hinein gekommen. Ein ähnliches Problem hatte ich ja bereits bei City of Bones, aber diesmal war es irgendwie noch etwas schwieriger. Viele Informationen hatte ich bereits aus Film und Serie und dann war es im Buch doch wieder ganz anders. Das war auf der einen Seite sehr erfrischend und spannend, auf der anderen Seite aber auch anstrengend alles auseinander zu halten. Ehrlich gesagt war ich dann doch froh, als ich endlich am Ende des Buches angekommen war, denn es wurde damit auch absehbarer, wann endlich endlich für mich ganz neue Handlungen kommen würde. Trotzdem war es wieder einmal ungemein spannend und actiongeladen und oh mein Gott auch ziemlich blutig. Als ich mich dann erstmal wieder mit all den kleinen Unannehmlichkeiten arrangiert hatte, konnte ich in einem flotten Tempo das Buch durchlesen, was diesmal auch durch den Schreibstil von Cassandra Clare unterstützt wurde. Diesmal hatte ich weniger Schwierigkeiten und das Lesen fiel mir wirklich leicht. Die Bilder sind mir wieder zugeflogen und auch mein Kopfkino lief auf Hochtouren!!
Auch mit den Figuren habe ich mich inzwischen arrangiert und ehrlich gesagt finde ich die Buchversionen sogar viel viel besser, als die eher zusammengeschnittenen TV/Film-Versionen. Clary ging mir an der einen oder anderen Stelle wieder etwas auf die Nerven, aber vielleicht ist das einfach ihre Art. Sie wird auf jedenfall weniger tough dargestellt und wirkt dadurch auch authentischer, was mir persönlich einerseits gefällt, auf der anderen Seite aber eben auch... nervt. Alec tat mir in den Büchern dagegen manchmal wirklich leid, so unnahbar und gemein wie er manchmal rüberkommt, ist er doch eigentlich gar nicht. Naja und Jace ist irgendwie eine riesengroße Mischung aus allem. Mir gefällt es, dass er hier im Struggle mit sich selbst und seinen Gefühlen ist, und das auch einigermaßen offen auslebt, ich finde auch, dass er auch viel weniger arrogant wirkt. Das macht ihn schon sympathisch!
Fazit
City of Ashes hat es mir wesentlich einfacher gemacht als noch sein Vorgänger. Es ist definitiv eine gelungene Fortsetzung mit ein paar Schwächen zwischendurch, die aber das Gesamtleseerlebnis nicht schmälern. Im Gegenteil, es macht eher Lust auf mehr!!



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