[Rezension] Eis wie Feuer - Sara Raasch

Dienstag, 19. Dezember 2017


Infos
Verlag: cbt ~ Format: Taschenbuch ~ Altersempfehlung: ab 16 ~ Seitenzahl: 554 ~
ISBN: 978-3-570-31120-2 ~ Preis: €14,99 (D)
Klappentext
Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …
So beginnt es
Fünf Feinde.
Was ich sage
Eigentlich hatte ich vor Eis wie Feuer direkt im Anschluss an den ersten Teil zu lesen, aber wie es dann manchmal ist kommen einem andere Bücher dazwischen. Ich habe es aber endlich geschafft und nun schaffe ich es auch endlich diese Rezension zu schreiben.

Wie immer starte ich mit dem Offensichtlichen und das ist auch diesmal das Cover. Während ich ja vom Titelbild des ersten Teils noch nicht so begeistert war, bin ich es nun aber. Komischerweise gefällt es mir bei weitem besser, als das eher grau-weiß von Teil 1. Diesmal sind die beiden gegensätzlichen Elemente Eis, in einem nebligen Blaugrau, und Feuer, durch einen lavaaufreißenden Erdboben, dargestellt. Das Chakram ist das einzig gleichgebliebene, allerdings ist es diesmal in drei Teile gespalten, die vermutlich wieder drei der Königreiche zeigen. Ich vermute, das es sich dabei um das wüstenreiche Sommer, Yakim und Ventralli handelt, aber ich kann mich auch irren. Definitiv gefällt mir dieses Cover aber schon wesentlich besser und es reiht sich perfekt zwischen seinen beiden Schwesterbänden ein.

Worum geht es denn in den Buch?!
Schauplatz der Handlung ist weiterhin die Welt Primoria, die in acht Königreiche unterteilt ist. Vier davon sind die Jahreszeitenkönigreiche, vier davon die Rhytmuskönigreiche. Sie alle verfügen über eine Magsignie, die ihren Herrschern die Macht gibt Magie zu wirken. Nachdem die junge Meira erfahren hat, dass sie die Königin von Winter und zudem auch noch selbst die Magsigie ihres Reiches ist, hat sich das Leben der jungen Frau komplett verändert. Sie muss sich in ihre neue Rolle einfinden und merkt schnell, dass dies manchmal gar nicht so einfach ist. In dieser Zeit steht ihr der junge Prinz Theron zur Seite, mit dem sie gemeinsam tiefer in die Geheimnisse ihrer Herkunft und ihrer Magie eintaucht. Noch ahnt sie nicht, dass ihre Reise sie in die abgelegensten Königreiche des Landes führen wird und dass sie sich bald schon unter der heißen Sonne Sommers widerfindet. In dieser kargen Landschaft trifft sie auf die junge Prinzessin Ceridwen, die sie aus unerfindlichen Gründen bei ihrem Unterfangen hilft und mit der Meira bald mehr verbindet als bloß eine weitere königliche Bekanntschaft. Und dann ist da auch noch Mather, der Nicht-Mehr-König, der sich seiner Gefühle für Meira immer bewusster wird, aber nun nicht mehr wirklich weiß, wohin er eigentlich gehört.

Ich möchte gar nicht zu viel verraten, wahrscheinlich habe ich es auch schon, aber ich habe das Gefühl, dass die Geschichte um Meira, Mather und die Magie rasanter und emotionaler weitergeht als ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, wie oft ich mich am liebsten im Kissen versteckt hätte und vor allem Meira in den Hintern getreten und sie gefragt hätte, was zur Hölle sie da bitte treibt?! Das einzig gute war, dass ich wusste, dass es da noch einen dritten Band geben würde und es noch so viele Seiten wären, in denen sich ganz viel noch ändern kann.

Wie bereits beim vorangegangenen Teil hat mich das Buch von der ersten Seite gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. So lange hatte ich gewartet und nun würde ich endlich erfahren, wie es in der Schlacht um Primora (fast hätte ich Mittelerde geschrieben) weitergeht.
Die Handlung war auch diesmal unheimlich spannend und so toll erzählt, dass es mir ungewöhnlich leicht fiel Kapitel für Kapitel zu lesen. Von der Langatmigkeit, die ich noch im ersten Teil bemängelt hatte, war nun nichts mehr zu spüren. Der Schreibstil von Sara Raasch war auch wieder grandios. Sie schreibt unkompliziert, flüssig und so bilderreich, dass ich gar nicht mehr weiß, in welchem Tempo ich Kapitel für Kapitel gelesen habe. Auf einmal waren die ersten hundert Seiten gelesen und dann war ich schon kurz vor dem Ende. Das spricht doch definitiv für die Autorin! Und dafür, so schnell wie möglich mit dem dritten und finalen Teil durchzustarten!
Fazit
Eis wie Feuer hat mich auch diesmal vollends überzeugt und mir ein Leseerlebnis beschert, an das ich gerne zurückdenke. Es war spannend, gefühlvoll und irgendwie gab es jedes Kapitel eine neue Wendung, sodass sich die Handlung bis zum Ende hin dermaßen aufheizte. Wer Schnee wie Asche verschlungen hat, wird die Fortsetzung lieben!!





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