[Rezension] Schnee wie Asche - Sara Raasch

Freitag, 13. Oktober 2017

Infos
Verlag: cbt ~ Format: Taschenbuch ~ Altersempfehlung: ab 16 ~ Seitenzahl: 464 ~
ISBN: 978-3-570-30969-8 ~ Preis: €14,99 (D)
Klappentext
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …
So beginnt es
"BLOCKEN!" "Wo?"
Was ich sage
Ich weiß nicht, was mich all die Monate davon abgehalten hat Schnee wie Asche von Sara Raasch zu lesen. Zuerst hatte ich das Buch nicht auf dem Schirm und dann war es plötzlich überall präsent und man konnte ihm gar nicht mehr entkommen. Inzwischen habe ich bereits Teil 2 und auch Teil 3 hier liegen, die beide nur darauf warten ebenfalls verschlungen zu werden wie bereits der Auftakt dieser fantastischen Trilogie.

Das Cover gewinnt für meinen Geschmack keinen Schönheitswettbewerb, aber es spiegelt den Inhalt des Buches definitiv perfekt wieder. Zu erkennen ist ein Chakram, das durch den Griff in der Mitte in zwei Teile gespalten wird und die beiden Königreiche Winter und Frühling zeigt. Der Untergrund unter der Waffe scheint, auch in Anlehnung an den Titel, Asche zu sein. Mir gefällt das Cover eigentlich ganz gut, wobei es definitiv nicht ausschlaggebend für den Kauf gewesen ist.

Worum geht es denn in den Buch?!
Schauplatz der Handlung ist die Welt Primoria, die in acht Königreiche unterteilt ist. Vier davon sind die Jahreszeitenkönigreiche, vier davon die Rhytmuskönigreiche. Sie alle verfügen über eine Magsignie, die ihren Herrschern die Macht gibt Magie zu wirken. War das Leben der Menschen einst friedlich, so änderte sich dies vor sechszehn Jahren schlagartig. Das Königreich Winter wurde dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner verslavt und die Magsignie wurde zerstört. Nur eine Handvoll Winterianer konnten sich retten und leben seitdem im Exil. Unter ihnen befindet sich auch die junge Meira, die gemeinsam mit den anderen Überlebenden versucht einen Weg zu finden die Magie und Macht von Winter zurück zu erlangen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Mather, der ganz nebenbei auch noch der zukünftige König von Winter ist, trainiert sie jeden Tag um sich eines Tages zu rächen. Als die ersten Gerüchte zu ihnen dringen, dass ein geheimnisvolles Medaillon gesichtet wurde, macht sich Meira auf den Weg dieses zu suchen. Dabei begibt sie sich wortwörtlich bis in die Höhle des Löwens und macht dabei eine unglaubliche Entdeckung.
Meira ist eine junge temperamentvolle Frau, die ihr lebenlang nur Geschichten über ihre Heimat Winter gehört, es selbst aber niemals gesehen hat. All ihre Erinnerungen und ihr Wissen darüber sind die der anderen, doch sie hat auch immer wieder merkwürdige Träume, in denen sie sich immer wieder der früheren Königin von Winter gegenüber sieht. In diesen teils ungewöhnlichen Gesprächen erfährt sie viele Details über den Feind, den Verbleib des Medaillons, aber auch über sich selbst.

Ehrlich gesagt war ich von der ersten Seite oder sagen wir nach dem ersten Kapitel wie gefesselt von dem Buch, was ich erstmal nicht gedacht hätte. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Rutsch durchlesen.
Die Handlung war wirklich sehr spannend und toll erzählt, an vereinzelten Stellen allerdings auch ein bisschen langatmig, was aber der restlichen Geschichte definitiv nicht geschadet hat. Ein wenig gewöhnungsbedürftig waren anfangs die Namen der Königreiche, aber im weiteren Leseverlauf fiel mir das dann schon gar nicht mehr auf, sondern es ist eher "normal" geworden. Auch der Schreibstil von Sara Raasch hat einiges dazu begetragen, dass es mir so leicht fiel, ihr Buch zu lesen, denn er ist unkompliziert, flüssig und voller Bilder, dass mein Kopfkino quasi auf Hochtouren lief. Ich weiß, ich muss mir mal langsam ein anderes Bild einfallen lassen, aber es beschreibt es einfach am besten. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, habe gelacht, ein wenig geweint, aber nicht viel, und habe mit Meira gezittert und gebangt.
Und vor allem das Ende, leckomio damit hätte ich ja mal so gar nicht gerechnet. Ich hatte es zu Beginn mal in Betracht gezogen, aber da die Handlung dann irgendwie in eine andere Richtung ging, habe ich es erst mal wieder verworfen. Ich muss dringend Band 2 lesen!!!
Fazit
Schnee wie Asche hat mich total gefesselt und ich weiß gar nicht, warum ich so lange gebraucht habe es überhaupt zu tun. Unter der heißen Sonne Griechenlands (oder so ähnlich) war die Geschichte rund um die Winterianer eine willkommende Abkühlung. Ich habe das Buch verschlungen und nun warten die Fortsetzungen bereits darauf endlich gelesen zu werden. Definitive Leseempfehlung!!

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